Nevernight - Die Prüfung

von Jay Kristoff

Gelesen von Robert Frank


Von „Nevernight – Die Prüfung“ von Jay Kristoff hatte ich mir viel erhofft.

Einige der Wünsche wurden erfüllt, andere leider nicht.

Bereits der Klappentext lässt darauf schließen, dass es sich hier nicht um ein Roman über Bienchen und Blümchen handelt.

Mia ist noch ein Kind, als sie mit ansehen muss, wie ihr Vater öffentlich hingerichtet wird. Sie hegt Rachegedanken und schließt sich der Roten Kirche – eine Ausbildungsstätte für Assassinen – an.

Gut gefallen haben mir Schreibstil, die Charaktere sowie einige Ideen wie z.B. die ‚Schattenkatze‘.

Weniger gut, dass die Geschichte einige Zeit benötigte, um endlich in Wallung zu kommen. Ein Grund dafür könnten die vielen Wiederholungen sein. Bereits beim zweiten Erwähnen weiß die Zuhörerschaft, um die Beschaffenheit der Schattenkatze, sodass ein zig-Maliges Wiederholen unnötig ist. Oder musste eine gewisse Anzahl an Seiten herauskommen?

Der Anfang ist ziemlich verwirrend, bedingt durch die Zeitsprünge, die beim Zuhören nicht deutlich herauskommen. Ebenso ein Lektorats- oder Übersetzungsfehler beim Showdown hatte mich zeitweise ins Grübeln gebracht.

Zudem ging mir Mia mit ihrer Sprunghaftigkeit manchmal auf die Nerven. Während der Ausbildung ist sie halt ein pubertierendes Mädchen. Daher würde ich Nevernight – Die Prüfung als Jugendroman/Young adult einstufen.

Robert Frank konnte mich mit seiner Stimme gut unterhalten. Souverän liest er sich durch die Geschichte und ich hörte ihm gern zu.


Es gibt viele gute Ansätze/Stellen im Buch, doch bis es so weit ist, muss man sich zwischendrin immer wieder in Geduld üben.

Dennoch habe ich es gern gehört. Das Ende war überraschend und spannend.

Durchhalten lohnt sich.


Dafür gibt es von mir:






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